Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

schalig, schälig, adj.

schalig, schälig, adj.
1) mit einer schale versehen, besonders in compositionen gebraucht: dünnschälig, cortice tenui praeditus. Frisch 2, 159ᵃ; dem meere folgen seine bewohner, kleine eszbare schnecken, einschalige patellen, und was sonst noch beweglich ist. Göthe 27, 145. 2) vom stein, leicht in schalen zerbrechend, zerbröckelnd: so pringen sie auch vill gewelb stein, die auch nit von dem hertzten sunder mer prait als schalig sein. Tucher baumeisterb. 88, 9. 3) weiterbildung von schal (s. d.) Dähnert 400ᵃ, früher dafür auch schalicht. Stieler 1716, mnd. schalich: beir, dat sur, schalich edder also wlom (trübe) were. Schiller-Lübben 4, 40ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1892), Bd. VIII (1893), Sp. 2067, Z. 34.

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schwäherin schöpfquelle
Zitationshilfe
„schälig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sch%C3%A4lig>, abgerufen am 26.07.2021.

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