Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

schältich, m. und n.

schältich, m. und n.,
kahn, nachen, der durch ein unbefestigtes steuerruder (schalte) regiert wird, fluszfahrzeug überhaupt; ahd. scaltich Graff 6, 485; mhd. als scheldinc, schellinc, auch zusammengezogen als schelch (aus schellich, scheltich) erscheinend; jetzt noch in Baiern schältich Schm. 2, 415, am Main schellich, schiff von 400 bis 1200 centnern tragkraft Kehrein 343.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1892), Bd. VIII (1893), Sp. 2105, Z. 43.

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schwäherin schöpfquelle
Zitationshilfe
„schältich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sch%C3%A4ltich>, abgerufen am 02.08.2021.

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