Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

schöberlein, n.

schöberlein, n.
1)
kleiner schober, bicarella, mucchietto Kramer dict. 2, 636ᵃ; in Nürnberg ein haufen von 10 bündeln stroh, s. schober 2: sind schöberlein, die man in der eil, die reihe setzt, wann es regnen will, dasz nicht alles nasz wird, parvi foeni acervi. Frisch 2, 218ᵃ.
2)
in Österreich schöberl (bez. schöbarl Castelli 249, schöbela Schröer 288ᵇ) ein gericht von mehl, semmel und eiern Jacobsson 7, 267ᵃ. Krünitz 147, 598. Schm. 2, 362. Klein 2, 138, mehlspeise in der suppe. idiot. Austriac. 114. Hügel 143ᵇ.
3)
eine schlechte weiberhaube Castelli 249.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1896), Bd. IX (1899), Sp. 1428, Z. 11.

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schwäherin schöpfquelle
Zitationshilfe
„schöberlein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sch%C3%B6berlein>, abgerufen am 26.07.2021.

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