Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

schöffenbank, f.

schöffenbank, f.
sitz eines schöffen im gericht, auch für schöffengericht Adelung, schöpfen-bank, f. sedes scabinorum judicii criminalis Frisch 2, 219ᶜ; mhd. schepfebanc Lexer handwb. 2, 705 (pass. 205, 73 Köpke); das die schöppen von dem berge mit viel eyden und gescheften behaft sindt, nemlich vor dem Rohlande, mit der schöppenbanck und auch mit viel gescheften uff dem schöppenhause. Spittendorf 81; die dann auch zu dem ampte der bornmeisterschafft und dem gerichte des tals sweren sollen, yre ampte und die scheppenbang nach yrem besten vermogen .. getruwelich zu vorhegene und orteil yn der bangk des talgerichts zu finden. 133.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1896), Bd. IX (1899), Sp. 1444, Z. 45.

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schwäherin schöpfquelle
Zitationshilfe
„schöffenbank“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sch%C3%B6ffenbank>, abgerufen am 02.08.2021.

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