Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

schöffenbarfrei, adj.

schöffenbarfrei, adj.,
s. schöffenbar: schöpfenbarfrey, vasallus imperii ob certa bona immediatus Frisch 2, 219ᶜ, vgl. Scherz - Oberlin 1433. mnd. noch getrennt: klaget man ungerichte over enen vrien scepenbaren man, deme sal man degedingen dries. Sachsensp. 1, 67, 1; die vri scepenbare man (soll frist haben) over ses weken. 2, 3, 2; die boden solen wesen scepenbare fri. 12, 4; in enem utwendigen richte ne antwerdet nen scepenbare vri man nemanne to kampe. 3, 26, 2; nimt aver en vri scepenbare wif enen biergelden oder enen landseten. 73, 1.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1896), Bd. IX (1899), Sp. 1444, Z. 75.

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schwäherin schöpfquelle
Zitationshilfe
„schöffenbarfrei“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sch%C3%B6ffenbarfrei>, abgerufen am 03.08.2021.

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