Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

schöffenkaute, f.

schöffenkaute, f.
versammlungsort der schöffen zu geheimen beratungen Scherz-Oberlin 1429. Haltaus 1073 f., siehe kaute 4, theil 5, 364: eine andere seltenheit ist bey diesem gericht wahrzunehmen, gestalten die gericht - schöffen aufstehen und besonders gehen müssen. der ort, wo sie sich hin verfügen, ist nicht weit von dem gerichts-platz entfernet. er ist tieff, und heiszet des endes die schöffen-kaute. quelle (aus Crainfeld, amt Nidda) bei Haltaus 1074.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1896), Bd. IX (1899), Sp. 1445, Z. 47.

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schwäherin schöpfquelle
Zitationshilfe
„schöffenkaute“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sch%C3%B6ffenkaute>, abgerufen am 05.08.2021.

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