Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

schöffenmeister, m.

schöffenmeister, m.
erster und oberster schöffe Campe, magister scabinorum Haltaus 1644, mhd. scheffenmeister Lexer handwb. 2, 681: Hugo Juldin schöffen-meister und andere viel schöffen. Straszb. quelle von 1230 (?) bei Haltaus a. a. o.; diese nachgeschriben scheffen daselbis mit namen Fritze Quaader scheffinmeystere, Conrad Fintschart u. s. w. Grimm weisth. 3, 422 (Selbold in der Wetterau 1407). nach Wallraf 75 schöffen, die ausgedient hatten (?): die geweldige ind verdeynde schöppenmeistere. urk. von 1401 s. ebenda.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1896), Bd. IX (1899), Sp. 1445, Z. 65.

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schwäherin schöpfquelle
Zitationshilfe
„schöffenmeister“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sch%C3%B6ffenmeister>, abgerufen am 04.08.2021.

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