Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

schöme, m.

schöme, m.,
nebenform zu schemen, s. daselbst theil 8, 2536 ff.
1)
schatten(bild): in den höchsten anfechtungen, die mich an meinem leibe so erschepfften unnd zumarterten, dasz ich kaum lechtzen und athem holen kondte, gieng wie ein schome, verdorret und auszgedrocknet. Luther tischr. 224ᵃ.
2)
schöme, oder butzen antzlit, larva, persona Dasypodius.
3)
Kilian führt an: schom, schomme, glabretum, calvetum: locus situ obsitus, squalidus; daneben schom der boomen, bryon, canities arborum, muscus, lanugo in corticibus arborum, s. auch Schmeller 2, 420.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1896), Bd. IX (1899), Sp. 1458, Z. 70.

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schwäherin schöpfquelle
Zitationshilfe
„schöme“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sch%C3%B6me>, abgerufen am 29.07.2021.

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