Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

schömpfer, m.

schömpfer, m.
schatz, liebhaber, bräutigam, dazu schömpfere, f. geliebte, braut; wol nichts als eine entstellte aussprache für schimpfer, s. daselbst (sp. 179) und schimpfen 1, c. in mitteldeutschen mundarten weit verbreitet, s. Reinwald 1, 148. Spiesz 225 (dazu schömpferblume, f. wasserrettig, tugendblume, euphalorium cannabium) Frommann 6, 528, 16, 1, schäumpfer(e) Vilmar 343. letzterer und Reinwald 1, 147 haben auch das zu grunde liegende verb. schömpfen, schümpfen, schäumpfen schön thun, verliebt sein.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1896), Bd. IX (1899), Sp. 1459, Z. 12.

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schwäherin schöpfquelle
Zitationshilfe
„schömpfer“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sch%C3%B6mpfer>, abgerufen am 23.07.2021.

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