Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

schönheitsapfel, m.

schönheitsapfel, m.
der apfel, den Paris der Aphrodite als preis der schönheit zuerkannte Campe, in freier, bildlicher anwendung: sie sehen heute den zank- und schönheitsapfel (schönheitapfel?) der ehe nur in der sonnenseite der liebe hangen. J. Paul bei demselben; schönheitapfel: eine frau wie diese, deren blicke throninsignien und deren worte mandata sacrae caesareae majestatis propria waren, hatte aus den händen der natur selber die huldigungmünze und das throngerüste, um ihren reichsapfel gegen die schönheitäpfel junger mädchen abzuwägen. Hesp. 3, 208.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1896), Bd. IX (1899), Sp. 1516, Z. 41.

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schwäherin schöpfquelle
Zitationshilfe
„schönheitsapfel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sch%C3%B6nheitsapfel>, abgerufen am 29.07.2021.

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