Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

schönheitswasser, n.

schönheitswasser, n.
als schönheitsmittel dienendes wasser Campe: mit hülfe einer mitleidigen alten frau (um welche er sich durch mittheilung des recepts zu einem wunderthätigen schönheitswasser verdient gemacht hatte). Wieland 8, 313. daneben schönheitwasser: das seewasser seines lebens .. süszet er sich durch das schönheitwasser ab, worin er sich stündlich badet. J. Paul Titan 1, 122. bildlich: er (der bildliche witz) kann unter dem vorwande einer selbstvergleichung ohne bedenken seine leuchtkugeln, glockenspiele, schönheitwasser, schnitzwerke, putztische nach belieben wechseln in éiner periode. vorschule der ästhetik 2, 29. übertragen: er watet mit lust durch das über die fluren gesprengte schönheitwasser des thaues. Fixlein 137.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1896), Bd. IX (1899), Sp. 1520, Z. 67.

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schwäherin schöpfquelle
Zitationshilfe
„schönheitswasser“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sch%C3%B6nheitswasser>, abgerufen am 02.08.2021.

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