Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

schöpflöffel, m.

schöpflöffel, m.
cucchiaro grande e largo per pigliare, cavare dell' acqua ò altra cosa. Kramer dict. 2, 641ᶜ; niederd. schep-lepel ten Doornkaat Koolman 3, 112ᵃ. — insbesondere
1)
in blaufarbewerken ein eiserner löffel, womit das blaufarbenglas aus den häfen geschöpft wird.
2)
bei den färbern ein kupferner löffel an hölzernem stiel, womit die farbe aus einem gefäsz in das andere geschöpft wird.
3)
in glashütten eine grosze kelle zum überschöpfen des glases aus dem schmelzhafen in den arbeitshafen Jacobsson 4, 37ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1897), Bd. IX (1899), Sp. 1556, Z. 48.

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schwäherin schöpfquelle
Zitationshilfe
„schöpflöffel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sch%C3%B6pfl%C3%B6ffel>, abgerufen am 03.08.2021.

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