Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

schöpflein, n.

schöpflein, n.,
demin. zu schopf.
1)
zum ersten schopf: schöpflein, ciuffetto, ciuffarello, crestarella di piume, ein schöpflein haar Kramer dict. 2, 640ᶜ, cristula Frisch 2, 219ᶜ, so schon mhd.:
sô ich ir stirne sêhe blôʒ,
und mîn schopfil wêre grôʒ
mit cruspelechtin endin!
Nic. v. Jeroschin 18929.
übertragen, räuschlein (s. schopf 9, b):
der küng facht redlich an zuͦ lachen,
er wirt schier ein guͦts schöppfly han.
trag. Joh. Q 6.
2)
zum zweiten schopf: schöpffly (das) porticula Maaler 360ᶜ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1897), Bd. IX (1899), Sp. 1556, Z. 13.

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schwäherin schöpfquelle
Zitationshilfe
„schöpflein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sch%C3%B6pflein>, abgerufen am 23.07.2021.

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