schall m
Fundstelle: Lfg. 11 (1892), Bd. VIII (1893), Sp. 2087, Z. 8
sonus, strepitus, rumor, mhd. schal, ahd. scal, mnd. nnd. mndl. holl. schal, altnord. skellr. das wort ist wie das dazu gehörige starke verb. schellen mit dem bedeutungsverwandten hall, hellen wahrscheinlich auch etymologisch verwandt. vgl. darüber hall oben theil 4, 2, 227, doch musz der anlautende consonant von schall entgegen dem dort ausgeführten wol als etymologisch berechtigt angesehen werden. als i-stamm hat das wort umgelauteten plur., doch begegnen daneben, obschon selten, auch umlautlose formen: die empfindung ist die einzige lehrerin in dieser bezaubernden beredsamkeit der schalle, durch welche man in den zuhörern alle beliebige bewegungen erregen kann. Lessing 4, 196.
1)
schall ist die allgemeine bezeichnung für erschütterungen, die geeignet sind, auf das gehör einzuwirken: der schall pflanzt sich mit geringerer geschwindigkeit fort als das licht; und wenn lichtstrahlen ins auge fallen oder schälle das ohr erschüttern, so wird in beiden fällen ein sinnliches werkzeug berührt. Engel 9, 58; ich höre einen schall, wenn ich das zittern der luft empfinde. Schiller 1, 81;
sey, wie das todte sprachrohr, das den schall
empfängt und wiedergiebt und selbst nicht höret.
don Carlos 2, 4.
schall und licht verbunden: versuch' es, wenn du, lebendig todt, eine thurmhöhe tief, unter dem boden im kerker liegst, wo die nacht mit der hölle liebäugelt, und schall und licht wieder umkehren. kab. u. liebe 2, 6. das bedeutungsgebiet von schall umfaszt das der sinnverwandten geräusch, hall, klang, knall, krach, laut, ton u. ähnl. ausnahme ist es, wenn der musikalische ton dem schall gegenüber als etwas feineres, höheres erscheint:
jeder höret gern den schall an,
der zum ton sich rundet,
Göthe 5, 21.
vermittelt wird diese auffassung durch fügungen wie die folgenden:
und metall
rauher schall
gellt ins ohr.
Göthe 2, 27;
warum denn glänzt um uns das all
und tönt musik aus rauhstem schall?
Immermann 13, 244 Boxberger.
unfaszbar, ungreifbar, rasch vergänglich ist der schall, daher heiszt es:
alles, alles überall
in der welt ist wie ein schall.
Logau 2, 165, 30;
name ist schall und rauch.
Göthe 12, 181.
leerer schall: er (der kaiser) konnte in seiner eignen sache nicht richter seyn, ohne die freyheit des deutschen reichs in einen leeren schall zu verwandeln. Schiller 8, 136;
doch wenn gemütherharmonie
kein leerer schall ist.
Gotter 1, 80;
und die tugend, sie ist doch kein lehrer schall,
der mensch kann sie üben im leben.
Schiller 11, 258.
besonders häufig wird das wort wie das ihm am nächsten verwandte hall (s. das formale) von lauten, weithin vernehmbaren tönen und geräuschen gebraucht, und zwar sowol von einem einzelnen ton, als auch collectivisch im sinne von getön, getöse, lärm: demnach brüllet der donner, und er donnert mit seinem groszen schall. Hiob 37, 4;
daʒ waltgevelle wart sô grôʒ,
unt der sûs unt der dôʒ
werte mit dem schalle,
daʒ er die liute alle
gar verzwîvelen tete.
Hartm. v. Aue Iwein 7823;
der werlde schal begunde er fliehen.
Lampr. v. Regensburg Franciscus 515 Weinhold;
alsô si zesamne   geriten ûf daʒ wal,
dô huop sich von den recken   gar ein grôʒer schal.
Alpharts tod 368;
wiewol sie jetzund gar nah kamen
auff Lauffenburg, so hat den namen
von des Reins hohem lauff und fall:
da etlich berg mit groszem schall
dem Rein aus neid sich widersetzen.
Fischart 2, 189, 406 Kurz;
ach, würden nicht, bey deiner tritte schall,
du pflichtvergessene, die Laren scheu entfliehn?
Gotter 2, 490;
nimmer lausch ich deiner waffen schalle.
Schiller räuber schauspiel 2, 2;
doch was hör ich? welch ein schall
überbraus't den wasserfall?
Göthe 2, 26.
folgende gebrauchsarten lassen sich hier besonders herausstellen:
a)
vom tone musikalischer instrumente, meist von lauten, dröhnenden, glocke, trommel, horn, posaune, trompete u. dergl., doch auch von sanfteren wie flöte, laute u. ähnl.: in rottun, lutun ist scal (sonoritas). Notker ps. 67, 1; wenn jr hören werdet den schall der posaunen, drometen, harffen, geigen, psalter, lauten, und allerley seitenspiel, so solt jr niderfallen, und das gülden bilde anbeten, das der könig Nebucad Nezar hatte setzen lassen. Dan. 3, 5; zwei neugeworbene soldaten lobten die wendungen, und machten sich herbei, um sich ebenfalls nach dem schall des tambourins zu zeigen und bewundrung einzuerndten. Tieck (1845) 19, 236;
von trumben und von vloiten   der schal wart sô grôʒ,
daʒ Wurmeʒ diu vil wîte   dar nâch lûte erschal.
Nibel. 751, 2;
des gestiurtes unser herre,
daʒ sî des endes kêrte
dar nâch als sî lêrte
von dem horne der schal.
Hartm. v. Aue Iwein 5801;
vil süeʒes schalles man dâ pflac
mit holler-blâsen ûf der wer.
Wirnt v. Gravenberg Wigalois 277, 14;
los, frau, und hör des hornes schal.
Osw. von Wolkenstein 40, 2, 1;
merck auff sein grunde und ursach,
daraus richte yn fein gemach,
so wirst du mir geben beyfall,
die trommel richten nach dem schal,
und den vogel nach seim gesang.
Nigrinus Nasenesel E 2ᵇ;
dann schleichen wir zur laube,
bey meiner flöte schall.
Gotter 1, 28;
mit dem lezten schall der abendglocke,
die den jungen maitag
weinend jetzt zu grabe läutet, wandle
ich in diese schatten.
Hölty 49 Halm;
sie weilten, bis der letzte schall der glocke
im dorfe schwieg.
57;
dann huben sie froh den gesang an,
unter dem schall des klaviers.
Voss 1, 188 (Luise 3, 622);
wie mit einmal durch die nacht
einer laute klang erwacht, ...
girrend bald gleich zarten tauben
durch die dichtverschlungnen lauben,
bald mit langgedehntem schall
lockend gleich der nachtigall.
Grillparzer 3, 16.
im bilde:
wir schlürfen gern in vollem zug,
wir läuten gern mit lautem schall.
stoszt an mit dem glücke von Edenhall!
Uhland (1864) 354.
b)
von der stimme.
α)
von thierstimmen besonders, zumal in älterer sprache, vom gesange, gezwitscher der vögel:
sæhe ich die megde an der strâʒe den bal
werfen! sô kæme uns der vogele schal.
Walther 39, 5;
diu zîsel und diu nâhtegal
singent wünneclîchen schal.
Wackernagel altd. leseb. 513, 20;
nû was eʒ ieze an der zît,
daʒ man rûet uber al
und die hanen ir schal
gein mitternaht gewinnent.
erlösung 2894;
die hochbegabte nachtigall
ergetzt und füllt mit ihrem schall
berg, hügel, thal und felder.
P. Gerhardt 239, 17 Gödeke;
wüszt' ich hübsche liebesstückchen,
lustig, wie des kuckucks schall,
ach, dann hörte mich mein Fiekchen
abends an des amtmanns stall!
Hölty 206 Halm.
β)
von der menschlichen stimme, laut, sprache, gesang, geschrei u. ähnl.: in omnem terram exivit sonus eorum. et in fines orbis terre verba eorum: in alliu lant fuor iro scal. unde in ende dero uuerlte chamen iro uuort. Notker ps. 18, 5; zwar es ist je in alle land ausgegangen jr schall, und in alle welt jre wort. Röm. 10, 18;
wir wullen von dir scheiden alle,
nue gesein uns mit dynem schalle.
Mone altd. schausp. 32, 376;
noch aines tuͦt mich pangen,
das mir der klainen kindlîn schal
mîn ôren dick bedrangen,
hând durchgangen.
Osw. v. Wolkenstein 3, 1, 28;
wenn die schöne nachtigal
einmal ausz der wacht entsprungen,
hat man ihr auch vorgesungen
einen solchen süszen schall,
dasz sie wieder flög herein,
und sich liesze sperren ein.
Fleming 359;
wie mancher tag verflosz, ...
eh leichter sylben schall ins ohr vernehmlich stiesz?
Lessing 1, 189;
sei meiner stimme nicht auf ewig gram,
wenn sie dir jetzt den allerbängsten schall
angibt, der je dein ohr durchdrungen.
Schiller Macbeth 4, 7;
kaum tönte des letzten wortes schall,
da thaten sich auf die gräber all.
H. Heine 1, 23 Elster.
freier, mit verinnerlichung der beziehung:
zu stammelnd für den schall geoffenbarter lehren
soll die vernunft hier gott mit eignem lallen ehren.
Haller 59 Hirzel;
o dasz die wahrheit selbst von ihrem licht mir schenkte!
dasz dieses himmels-kind den kiel mir selber lenkte!
dasz ihr sieghafter schall, der durch die herzen dringt,
beseelte, was mein mund ihr jetzt zu ehren singt!
125.
schall, im gegensatz zu wort, das lautbild gegenüber dem damit verbundenen begriff: papagey und stahr haben genug menschliche schälle gelernet, aber auch ein menschliches wort gedacht? Herder bei Adelung. den gleichen gegensatz meinen die folgenden stellen, in denen das wort als lautbild gemeint ist: ein wort ist ein wort, das ist, ein bloszer schall, der vor sich nichts heist, und nur zu einer bedeutung gezogen wird, nach dem der gebrauch und die gewonheit solches bestätigen. Weise erzn. 67 neudruck; lernen sie, nachplauderndes hofmännchen, lernen sie von einem weibe, dasz gleichgültigkeit ein leeres wort, ein bloszer schall ist, dem nichts, gar nichts, entspricht. Lessing 2, 165. über die verbindung leerer schall s. oben. schall als übersetzung von accent:
deutscher reimkunst meistes werck, steht im beylaut oder schalle
ob der sylben ausspruch kurtz, lang, und wo er hin verfalle.
Logau 2, 124, 26;
du (Bodmer) hast, getrost durch sie (die weisheit), und kühn durch eigne kraft,
schon längst den götzendienst des wahnes abgeschafft,
dem ausdruck, schall und reim ihr wahres amt erlesen.
Haller 177 Hirzel.
2)
im affect macht sich vornehmlich der schall der stimme vernehmbar. es heiszt:
man hôrte allenthalben   von wuofe grœʒlîchen schal.
Nibel. 1909, 4;
von ir grôʒen ungehabe
wart dâ ein jæmerlîcher schal.
Hartm. v. Aue Iwein 1413;
sus hete der strît ende
mit sîner missewende
und mit lasterlîchem schalle.
2645.
am lautesten pflegt sich die freude zu äuszern, daher schall, besonders in älterer sprache, vielfach von jubel, sang und klang, lärmender fröhlichkeit: mnd. he (Claudius) wan iedoch Brittanniam mit groten eren unde wart to Rome untfangen mit groteme schalle. d. chron. 2, 94, 39 mon. Germ.; wolauff mit reichem schalle, ich weisz mir ein gesellschafft gut, gefallt mir vor anderen alle. Garg. 93ᵃ;
daʒ volk erbeiʒte nidere   für des küneges sal:
ze liebem antfange   man hôrte grœʒlîchen schal.
Nibel. 246, 4;
nu wârn die besten dâ ze wege
geherberget nâch ir phlege.
die uopten ritterlîchen schal.
Hartm. v. Aue Erec 2374;
dâ lâgen sî durch ir gemach,
unz sî der künec dâ gesach
und die besten alle
mit vrœlîchem schalle.
Iwein 3072;
in geistlîchem schalle
wart daʒ liut alleʒ frô.
Lamprecht v. Regensburg Franc. 4988;
ir sult mit frolichem schalle
den lichnam myner frawen
tragen hen.
Mone altd. schausp. 63, 1538;
ir auszerwelten frawen all,
ich dank euch sere mit reichem schall,
das ir mich habt also verert.
fastnachtsp. 745, 4;
des woln mer singen mit frolichem schall.
Alsfeld. passionssp. 103 Grein;
trompeten und klingender singender schall,
und wagen und reiter und bräutlicher schwall,
sie kommen und zeigen und neigen sich all,
unzählige, selige leute.
Göthe 1, 197;
als auf der Donau nur allsammt dem heer
nach Wien er niederfuhr mit lautem schall,
da tönte glockenklang von beiden ufern.
Grillparzer 5, 81.
häufig so in der verbindung mit schall, ohne beiwort: so trincken wir alle, diesen wein mit schalle. Garg. 86ᵃ; singt nur mit schall jhr löffel all. 88ᵇ;
her Wîgâlois von Joraphas
mit schalle küneclîchen reit,
und manic rîter gemeit
wol gekleit unde geriten.
W. v. Gravenberg Wigalois 9265;
des lobet got mit schalle
ir lieben kinder alle!
Alsf. passionssp. 7988 Grein;
so wol uff mit schalle
ir liebe bruder alle!
8054;
ja, wie main gaist mit danck, so soll mit schall mein mund,
mein got, dein ehr und preisz bezeugen.
Weckherlin 134;
ermuntert euch und singt mit schall
got, unserm höchsten gut,
der seine wunder überall
und grosze dinge thut.
P. Gerhardt 79, 5.
in schalle leben, in saus und braus:
er liesz ee all sein freunt hie sterben um das guͦt,
ob im davon würd sein gedens,
damit er lebt in schalle.
Osw. v. Wolkenstein 117, 6, 15.
freude und schall: da erhuͦb sich freud und schall. Aimon C;
man sach dâ freude unde schal.
W. v. Eschenbach Parz. 222, 14.
freuden schall:
herre, ir sult beginnen
vreud mit vreuden schalle.
662, 5;
sô hebt sich ein frouden schal
vor uns immer êwiclîch.
erlösung 804;
freier:
mit kranker freuden schalle
der wirt zem orse sprach.
Wolfram v. Eschenbach Parz. 487, 26;
zart liebstes weib,
den jâmer hie vertreib,
erkück den man in freuden schal.
Osw. v. Wolkenstein 38, 3, 22.
schall mhd. auch in den weiteren und tieferen begriff von freude übergehend:
dû (Maria) frides stat, dû wunnen tal,
dû himelpfat, dû herzen schal,
dû bluomen volle heide.
altd. blätter 1, 85, 222;
da waren soᵉ byᵉ einander alle
mit inneclichem schalle.
Mone altd. schausp. 22, 28.
3)
ferner in älterer sprache mit verwandter bedeutungsentwicklung lautes, übermütiges prahlen und geradezu wie übermut:
hüeten iuch vor schalle,
die wîle ir hie ze lande sît;
wan iuwer drô und iuwer strît
kan hie lützel vür getragen.
Konr. v. Würzburg troj. krieg 7146;
er (Roland) sprach: nu müeʒe uns got bewarn,
durch sîner tugende willen,
und helfe uns hiute gestillen
den schal, den sî ûf uns begânt.
Stricker Karl der grosze 6323;
alsô tuot ein betrogen man:
kumt in ein gewalt an,
so vert er mit schalle
und versmæhet die alle,
den er ê was gelîch.
quelle in Haupts zeitschr. 7, 366, 43.
4)
unschwer erklärt sich auch der ebenfalls besonders dem älteren hd. eigene übertritt in die bedeutung 'gerede, gerücht':
hie von wart michel schal zehant
ze Swâles in dem lande.
Gottfr. v. Straszburg Trist. 407, 10 Massmann;
sî mohte zwêne schaden entsitzen,
der hâte sî beider wal:
daʒ eine was der liute schal.
K. Fleck Flore u. Blanschefl. 1878;
diz mære durh die strâʒen dranc
und wart von im ein grôʒer schal
in der stat überal.
Lampr. v. Regensburg Franc. 751.
weiter dann wie 'ruf, ruhm':
der schal ist mîn.
Wartburgkrieg 153, 14;
der ward von ir (Maria) geporen   für aller welte zoren,
des schall ist worden lautt.
Muscatblüt 26, 9, 120;
da sahe ich unter ihn allen
ein röslein ynn dem thal,
das thet mir bas gefallen
die schönste mit reichem schalle
bey den andern röslein stan.
bergreihen 9, 18 neudruck.
ähnlich, doch sinnlicher:
seines lebens schall, der auch zu mir drang,
gab mir kein anderes gefühl, als dies:
ich sey bestimmt, mich leidend ihm zu opfern.
Schiller Piccol. 3, 8;
mit der furchtbaren stärke gerüstet,
führen sie aus, was dem herzen gelüstet,
füllen die erden mit mächtigem schall.
braut von Mess. 237.
mære und schal verbunden:
ouch so wuohs daʒ mære und der schal
bî Gâwein.
Heinr. v. d. Türlin krone 155ᵃ (12591).
ze schalle werden, ins gerede kommen, ruchbar, berufen werden:
dâ von wart er ze schalle
und ze prîse für sî alle.
Hartm. v. Aue Greg. 1811;
sô werde wir alle
ze spotte unt ze schalle.
Gottfr. v. Straszburg Trist. 317, 34 Massmann;
unt wirt ein wîp ze schalle,
sô schiltet man si alle.
Vridanc 103, 1;
daʒ sî von den liuten allen
niht würde ze mære noch ze schalle.
bruder Philipp Marienl. 1889.
mit einem ze schalle werden:
töhterlîn, gedenke an Friderûnen,
wie diu wart mit einem man ze schalle.
Neidhart XLVII, 2.
ähnlich in den schall kommen:
also kam er in den schal,
daʒ er der besten einer hieʒ.
quelle bei Lexer mhd. handwb. 2, 638.
ze, zuo schalle bringen: sô gônt die dritten liute darumbe dar (zur kirche) obe siu etwaʒ gehœrent, daʒ siu dem brediger verkêren mügent und in zuo schalle mügent bringen. quelle des 15. jh. in der Germ. 3, 415, 21;
des vrâgten si in alle
und brâhten in sô ze schalle,
daʒ im lieber wære geschehen,
hiet er (der rabe) die (pfauen-) vedern nie gesehen.
quelle in Haupts zeitschr. 7, 366, 38.
ze schalle setzen:
wande wir sîn alle
von den vrouwen komen:
swie wir sezzen si ze schalle,
maniger wirt von in ze vromen.
minnes. 2, 335ᵇ Hagen.
schall, gegenstand des geredes, spottes:
wande dû mir hiute abe gâst
unde mich in disme iâmere lâst,
dâ bin ich mîner vîende ein schal.
pass. 73, 49 Hahn.
Zitationshilfe
„schall“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/schall>, abgerufen am 15.10.2019.

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