schlafgenosz, schlafgenosse m
Fundstelle: Lfg. 2 (1894), Bd. IX (1899), Sp. 296, Z. 37
genosse beim schlafen, nach Campe das edlere wort für schlafgeselle (s. dieses), mhd. slâfgenôʒ, mit bezug auf geschlechtliches zusammenleben:
ir klâge was unmâʒen grôʒ
umb ir liebe slâfgenôʒ
(var. jede umb ir lieben slâfgenôʒ).
Heinrich v. Neustadt Apollonius 3110.
bildlich: o tugend, der ich mich aufopfere, lasz nun den dank derer, die ich glücklich gemacht habe, mein schlafgenosse seyn! Klinger 5, 288.
Zitationshilfe
„schlafgenosz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/schlafgenosz>, abgerufen am 25.08.2019.

Weitere Informationen …