Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

schneefall, m.

schneefall, m.
1)
der fall, das herabfallen des schnees: auf anregung des grafen war bei anhaltendem frost und reichlichem schneefall, von einer gröszeren gesellschaft, .. eine schlittenfahrt nach dem königlichen wildpark verabredet worden. Mörike maler Nolten 1, 117; bis an die grenze des ewigen schneefalls im norden. Müllenhoff alterthumsk. 3, 14.
2)
wie schneesturz, lawine: da rissen sich auf einmal und an allen orten von den firsten der höchsten berge die lawinen oder schneefälle los, stürzten mit entsetzlichem tosen und krachen über die langen halden herab. Hebel 2, 162.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1896), Bd. IX (1899), Sp. 1231, Z. 7.

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Zitationshilfe
„schneefall“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/schneefall>, abgerufen am 01.12.2020.

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