Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

schwähervater, m.

schwähervater, m.
schwiegervater, schwäher (veraltet): wegen seines schwäher-vaters. Schweinichen 3, 146; Polynices, durch hülffe seines schweher vatters Adrasti. Opitz 1, 163; ich weisz nicht, herr schwervatter, warum er alles so widersinns anstellet. Simpl. 1, 337, 26 (gleich darauf schweher, vgl. 3, 262 und 263); Rebekka ... durch ihres schwäher-vaters, des gottfürchtigen und belibten alt-vaters Abrahams, abgeordneten freywerber. Butschky Pathm. 295; er schlosz seinen schwehervater von dem frieden aus. Lohenstein Arminius 1, 161; klagte solches ihrem schwähervater. d. knab. wunderhorn 2, 126 anm. Boxberger.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1898), Bd. IX (1899), Sp. 2181, Z. 32.

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schwäherin schöpfquelle
Zitationshilfe
„schwähervater“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/schw%C3%A4hervater>, abgerufen am 03.08.2021.

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