Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

schwälbeln, verb.

schwälbeln, verb.
nur im mundartlichen gebrauche: schwälbeln, zwitschern, plaudern; sich einschwälbeln, sich einschmeicheln Schm. 2, 631; schwelmelen, schmeicheln mit worten oder geberden 632; aus älterer sprache: schwälblen, mendaciolo rem adspergere. voc. v. 1618 a. a. o. 631: und es ist nicht wahr, dasz der herr stadtpfleger hierunder ainichen list gebraucht, dermaszen wie dr. Müller fälschlich schwälblet. quelle des 16. jahrh. bei Birlinger 405ᵃ; die mehristen ehrabschneider seynd lauter schwalben, dann die schwätzen, sie schwalbelen, und besudeln den menschen. Abr. a S. Clara etwas f. alle 2 (1711), 592. vgl. schwalmen. s. noch Schöpf 657.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1898), Bd. IX (1899), Sp. 2185, Z. 71.

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schwäherin schöpfquelle
Zitationshilfe
„schwälbeln“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/schw%C3%A4lbeln>, abgerufen am 02.08.2021.

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