Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

schwandel, schwändel

schwandel, schwändel,
1)
mhd. swantel, n. schwendholz, gesträuch Lexer handwb. 2, 1337; item, wasz thürer, rönn, schwantelen und unnütz thüerholz (dürrholz?) im wald ligt, mag iederman in dem dorf zue Oberbüren gesessen ufmachen ônerlaupt. Grimm weisth. 5, 167, § 29.
2)
schwändel, m. in Mecklenburg und Pommern name des wasserhahnenfuszes oder -fenchels, ranunculus aquatilis Pritzel-Jessen. Campe. in Mecklenburg auch für laichkraut, potamogeton Pritzel-Jessen.
3)
in der gaunersprache schwandel, n. silbermünze von 30 kreuzern Castelli 281, halbes guldenstück Avé-Lallemant 4, 606.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1898), Bd. IX (1899), Sp. 2209, Z. 12.

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schwäherin schöpfquelle
Zitationshilfe
„schwändel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/schw%C3%A4ndel>, abgerufen am 29.07.2021.

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