Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

schwänklich, adj.

schwänklich, adj.:
daselbst hab ich gefunden ein jüdin, welche weil sie schön gestalt von leib war, war sie auch frölich und schwenklich dazu (et perfaceta). Bebel fac. (1589) 2ᵃ;
ein gut ehrlich schwäncklicher mann
dacht dem pfaffen ein schalckheit zthan.
H. Sachs 4, 3, 84ᶜ;
ein gsell, der nicht dar kommen was
umb dises hültzen bilds walfart,
der war auch gut schwencklicher art.
5, 335ᵈ;
darmit endt sich die schwencklich fabel.
381ᶜ;
hör zw, ich pin auch abenteurisch,
schimpflich und schwencklich, dreip guet possen.
fastn. sp. 2, 16 neudruck.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1898), Bd. IX (1899), Sp. 2255, Z. 65.

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schwäherin schöpfquelle
Zitationshilfe
„schwänklich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/schw%C3%A4nklich>, abgerufen am 29.07.2021.

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