Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

schwätzerlein, n.

schwätzerlein, n.,
deminutiv zu schwätzer.
1)
schwätzerle (das) loquaculus Maaler 365ᵈ:
wacht auf, ihr schönen vögelein, ...
lobt gott, ihr süszen schwätzerlein ...
ihr luft- und wolkensängerlein.
wunderhorn 2, 524ᵃ Boxberger.
im schlimmen sinne, 'unmännliches klatschmaul, schwächlicher kleiner herumträger, denunciant (bündnerisch)'. Bühler Davos 1, 283.
2)
schwäb. schwätzerle, 'kleiner rausch, der seinen mann gesprächiger als gewöhnlich macht'. Schmeller 2, 652. Wagner archiv 274. ebenso schwätzărli in Davos, s. Bühler 1, 284.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 13 (1898), Bd. IX (1899), Sp. 2360, Z. 14.

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schwäherin schöpfquelle
Zitationshilfe
„schwätzerlein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/schw%C3%A4tzerlein>, abgerufen am 29.07.2021.

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