Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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schwope, f.?

schwope, f.?,
in Pommern name eines fisches, cyprinus ballerus Nemnich 1, 1356, also eigentlich ein niederd. wort. vgl. swopen, swapen, eine fischart. Dähnert 481ᵃ, auch schwuppe und zope. Nemnich a. a. o.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 15 (1899), Bd. IX (1899), Sp. 2733, Z. 29.

schwöpe, f.

schwöpe, f.
im baugewerk eine der länge nach durchgesägte stange, die zur verbindung und stützung von pfählen, scharren u. dergl. schräg daran befestigt wird. Jacobsson 4, 110ᵃ. es ist das nd. swöpe, ein der länge nach durchgesägter langer baum, dergleichen man schräg unter dem sparr- und lattenwerk eines daches befestigt. brem. wb. 4, 1128, das wahrscheinlieh eigentlich dasselbe ist wie swepe, swöpe, peitsche, hochd. vereinzelt schwepe, schweppe, s. dies oben sp. 2539. der gemeinschaftliche grundbegriff ist dann der des schwanken, beweglichen, wie es sowol einer peitsche als einer langen stange eigen ist. vgl. auch schwapen, plur. oben sp. 2278.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 15 (1899), Bd. IX (1899), Sp. 2733, Z. 33.

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schwäherin schöpfquelle
Zitationshilfe
„schwöpe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/schw%C3%B6pe>, abgerufen am 03.08.2021.

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