schweinbraten, schweinsbraten m
Fundstelle: Lfg. 13 (1898), Bd. IX (1899), Sp. 2442, Z. 65
braten vom schwein: schweinsbraten, suillum assum Steinbach 1, 184; schweinebraten, caro suilla assa Frisch 2, 246ᵃ; schweinbraten und schweinsbraten Campe; in den .. töpfen, kesseln oder pfannen sotten oder brieten sechs schinken, drei truthähne, fünf schweinsbraten. Immermann Münchh. 3, 4;
semel und milch, guet schweinepratten,
darauf mag eim ein drunck geratten.
H. Sachs fastn. sp. 2, 34, 247;
auch in der form schweinenbraten, die durch zusammenrückung des adj. schweinen (s. d.) mit den subst. entsteht:
steck an die schweinenbraten,
darzuͦ die hüner jung.
Uhland volksl. 583;
gleich wie ein Jud zum schweinenbroten.
B. Waldis streitged. 35, 311;
schweinebratenärmel als tracht: trabanten .. die hatten alle grüne pumphosen und ein collet mit schweinebraten-ermeln an. Schelmuffsky s. 64 neudr. bei den bäckern heiszt schweinebraten backware, auf der die farbe verbrannt ist und bläschen wie hirsenkörner entstehen. Jacobsson 7, 305ᵇ.
Zitationshilfe
„schweinbraten“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/schweinbraten>, abgerufen am 26.05.2019.

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