Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

selbstüberlassenheit, f.

selbstüberlassenheit, f.
der zustand eines, der sich selbst überlassen ist.dafür häufiger, wiewol weniger gut, selbstüberlassung, f.: was giebt's auszer dergleichen gedanken-obelisken für andere ernte einer weisen selbstüberlassung einer ächten einsamkeit? Hippel 12, 194; mich aber trieb nun neigung zur einsamen selbstüberlassung auf seite. Fr. Müller 1, 50; (wo wir) in lauterer unschuld, in freyer, unbefangener selbstüberlassung hier so selige, selige stunden durchlebet. 351 (Kreuznach).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1900), Bd. X,I (1905), Sp. 498, Z. 3.

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selbstvertagung seuge
Zitationshilfe
„selbstüberlassenheit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/selbst%C3%BCberlassenheit>.

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