selbstaufopferung f
Fundstelle: Lfg. 3 (1900), Bd. X,I (1905), Sp. 458, Z. 29
aufopferung seiner selbst, s. Campe: in rücksicht auf die menschen der gegenwärtigen und künftigen zeiten war er (mein freiwilliger tod) eine glorreiche selbstaufopferung. Wieland 28, 232; es läszt sich daher, wenn in der europäischen politik wendungen eintreten, die für Östreich-Ungarn eine antideutsche politik als staatsrettung erscheinen lassen, eine selbstaufopferung für die vertragstreue ebenso wenig erwarten, wie während des Krimkrieges die einlösung einer dankespflicht erfolgte. Bismarck ged und erinn. 2, 250.
Zitationshilfe
„selbstaufopferung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/selbstaufopferung>, abgerufen am 19.07.2019.

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