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Fundstelle: Lfg. 3 (1900), Bd. X,I (1905), Sp. 487, Z. 33
Campe: man kennt jene selbstquälerey, welche, da man von auszen und von andern keine noth hatte, an der tagesordnung war. Göthe 26, 247; es entstand eine art zärtlich leidenschaftlicher ascetik, welche, da uns die humoristische ironie des Britten (Sterne) nicht gegeben war, in eine leidige selbstquälerei gewöhnlich ausarten muszte. 30, 213. vgl. auch selbstlernerei. —
Zitationshilfe
„selbstquälerei“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/selbstqu%C3%A4lerei>, abgerufen am 21.11.2019.

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