Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

selbstvertrauen, n.

selbstvertrauen, n.
vertrauen auf sich selbst. Campe: einer, der selbstvertrauen auf seinen muth und geist hat. Klinger theat. 2, 151; je erhabner das ziel ist, nach welchem wir streben, .. desto höher steigt unser muth, desto reiner wird unser selbstvertrauen. Schiller 3, 509;
ein allzu starckes selbst-vertraun
ist stets ein selbst-betriegen.
Günther 22.
bei Rückert auch als selbvertraun:
deiner liebe fehlt vertraun allein,
ein vertraun zu mir, und eins zu dir:
selbvertraun, dasz du genügest mir,
und das zutraun, dasz ich treu kann seyn.
Rückert ges. ged. (1839) 2, 390
(vierzeilen 2, 12; in der ausgabe von 1882 7, 495, dafür selbstvertraun).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1900), Bd. X,I (1905), Sp. 502, Z. 29.

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selbstvertagung seuge
Zitationshilfe
„selbstvertrauen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/selbstvertrauen>.

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