Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

seligsprechung, f.

seligsprechung, f.
das selig sprechen, besonders das von der katholischen kirche vorgenommene selig sprechen eines verstorbenen, genauer die beatificatio, die der sanctificatio vorhergeht. Campe: für eine solche heldin ihres geschlechts .. könnte ich selbst meine stimme zu den beyträgen ihres verarmten vaterlandes geben, um ihre seligsprechung zu befördern. Thümmel reise 3 (1794), 193; erlebte seine (des heil. Borromäus) mutter nicht die wonne seiner seligsprechung? Göthe 20, 280. im sinne von beglückwünschung: ich wünschte, auch andere und anders theilnehmende Heiligenguter überlieszen frau und sohn ihrer gegenseitigen seligsprechung und ihrem weinen vor lust und dank. J. Paul leben Fibels 99.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1900), Bd. X,I (1905), Sp. 537, Z. 25.

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Zitationshilfe
„seligsprechung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/seligsprechung>.

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