Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

seltenfried

seltenfried,
der selten frieden hält, streitsüchtig ist, als bezeichnender eigenname:
liebe gevater, seltenfridt (das komma ist wol zu streichen),
solt esz mich verschmohen nit,
das mich der ode schentlich man
hett zuͦ den schelmen heissen stan?
Murner schelmenz. 18, 1 neudruck.
frau Seltenfried, personification der streitsucht:
du wilt selb ander disz ort han
und bringst frouw seltenfrid mit dir.
11.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1900), Bd. X,I (1905), Sp. 546, Z. 8.

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Zitationshilfe
„seltenfried“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/seltenfried>.

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