Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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sämerei, f.

sämerei, f.,
collectivbildung zu same, eine menge von samen verschiedener arten, meist im pluralischen gebrauch, der vielfach den wenig üblichen plural von samen ersetzt. mit sämereien handeln u. dergl. Adelung: (Rübezahl) kaufte ... einen esel, den er mit schweren säcken sämerei belud, womit er einen ganzen morgen landes besäete. Musäus volksm. 1, 13 Hempel. bildlich: Agnola ... für die natürlicherweise ein nachflor von Jenners und des lords vorigen sämereien (natürlichen kindern) ein diestelgehege war. J. Paul Hesp. 4, 91.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1892), Bd. VIII (1893), Sp. 1738, Z. 65.

semerei, f.

semerei, f.,
veraltete schreibung für sämerei (vgl. dies oben theil 8, 1738). scherzhaft von viehzucht: und aber, als er bericht wardt, das iede kue jars nur ain kalb (sc. haben könnte, nicht, wie er gemeint hatte, in jedem monat eins), stallte er die semerei unverzogenlich ab. Zimm. chron.² 2, 471, 35.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1900), Bd. X,I (1905), Sp. 558, Z. 41.

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Zitationshilfe
„semerei“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/semerei>.

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