Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

semmelkuchen, m.

semmelkuchen, m.
kuchen aus feinem weizenmehl (vgl. semmel 1): wollen sie ein lobopffer thun, so sollen sie ungesewrte kuchen opffern mit öle gemenget, und ungesewrte fladen mit öle bestrichen, und geröstet semelkuchen mit öle gemenget. 3 Mos. 7, 12; in älterer form simelkuoche(n) (vgl. semmel formales):
dis ist das heilig nambuoch genant
und kan den kinden zuo schuolen locken
und simelkuochen in milroum brocken
und in den süeʒen honigseim.
Dangkrotzheim heil. namenb. 32 Pickel.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1900), Bd. X,I (1905), Sp. 564, Z. 38.

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Zitationshilfe
„semmelkuchen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/semmelkuchen>.

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