Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sendbote, m.

sendbote, m.:
vele erliker sendeboden (gesandte) ut des rikes steden van dem Rine. d. städtechr. 7, 349, 22; die haben zuͦ andtwurt geben, sie seien nun sandtbotten. 23, 324, 18; vgl. Scherz 1485; nd. sendelbaden godes. quelle bei Schiller-Lübben 4, 189ᵃ, in neuerer sprache nur zur schilderung älterer verhältnisse oder in gebobener sprache: wenn der sendbote ihnen nicht so manchen strafschilling aus dem sack zwickte. Scheffel Ekkeh.⁸⁸ 82; einer der angesehensten bischöfe stellte sich in seiner angst vor kaiserlichen sendboten auf die kanzel. Freytag ges. werke 17, 294; vgl. unten sendgraf; indessen erschien aber ein sendbote der groszmutter. Keller werke 1, 181; die sendboten gottes. hierzu sendbotschaft, f.: item ein waltpot sole alle jare jerlichen uf s. Katherin tag selbst oder durch sein mechtigen sendboitschaft oder amptlude uf der auwe vor Ursel komen. Grimm weisth. 5, 319.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1900), Bd. X,I (1905), Sp. 571, Z. 75.

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Zitationshilfe
„sendbote“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sendbote>.

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