Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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sandeln, verb.

sandeln, verb.,
dimin. zu sanden, im sinne der bedeutung 2:
es ist so viel schon unterhandelt,
es ist gesprochen fort und fort,
es ist geschrieben und gesandelt:
so sprecht nun euer letztes wort.
Uhland (1864) 98.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1892), Bd. VIII (1893), Sp. 1764, Z. 10.

sendel, m.

sendel, m.
1)
(vgl. zendel, zindel) name eines dünnen stoffes, der meist zum füttern der gewänder verwendet wird: sindo, sindal, zendel Dief. gloss. 536ᵇ; sindon, edelgewandt, linwat, zendel. ebenda; cindatum, zindel, czendel 120ᵃ; mhd. zindâl, zendâl, sendâl mhd. wb. 3, 895ᵇ. Lexer mhd. handwb. 3, 1122. Schultz höf. leben² 1, 350. zendel, zindel, ein dünner, leichter stoff. Kramer deutsch-ital. dict. (1702) 2, 1443ᵇ; seidenzendel, zendel-weber ebenda; vgl. Frisch 2, 471ᶜ; der sendel, zendel, zindel 'die geringste art taffets, welcher sehr leicht, dünn und durchsichtig ist, und auch sendel - taffet genannt wird'. Adelung (im mittelalter dagegen war zindâl ein kostbarerer stoff). ein saubers säcklein von sendel oder leinwat. Hohberg adel. landleben 3, 1, 410ᵃ.
2)
sendel, m. binse Schröer 289ᵃ; s. sende 1.
3)
sendel, m. in der bedeutung des folgenden wortes.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1900), Bd. X,I (1905), Sp. 573, Z. 3.

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Zitationshilfe
„sendel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sendel>.

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