Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

senge, f.

senge, f.,
s. oben sang, m. und sang, adj. th. 8, sp. 1789. brand, röte der reben:
herr, ir wissend wol
das die sengi erst drin ist komen
und das gerigen hat den win genomen.
teufels netz 11496.
die besenge bei Stalder 2, 371; sâng, f. trockenheit, dürre; abschälen und verbrennen des rasens Gangler Luxemb. umgangssprache 385; sengi, f. winterwasserdunst, namentlich über riedboden (stickender, warmer dunst?) Bühler Davos 2, 12ᵃ; vgl. seng, warmer luftzug Stürenburg 243ᵇ. in Nord- und Mitteldeutschland ist senge für kräftige hiebe sehr gebräuchlich (die schönste senge beziehen); ursprünglich: brennender hieb; vgl. sengen und schreue theil 9, sp. 1736, unten sengeln 1 am ende und 2.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1900), Bd. X,I (1905), Sp. 584, Z. 20.

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selbstvertagung seuge
Zitationshilfe
„senge“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/senge>.

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