Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sengle, senglein, n.

sengle, senglein, n.
gründling, kleiner, junger fisch, s. oben sange und sangel, sängel theil 8, sp. 1790; junge grundeln, sengle, sengele. Henisch 1766, 22; cyprinus gobio, sange, sangle, sengle, grundsangel. Nemnich, vgl. Oken 6, 286. die bezeichnung ist oberd., vgl. Schmid 492. Schm. 2, 311. Höfer 3, 61; ain masz senglen 55 kr. d. städtechron. 23, 328, 18; senglin galt 1/2 mas 45 kreützer. 25, 36, 26; 4 masz sengelen. Tucher haushaltbuch 123; in besonderm sinne: sengelin, ist der leich von grundlen. Gesner de piscibus 240;
nach der suppen trug man zu tisch
ein gros blat klein-, gesotner fisch,
senglein, schleckerhaft zu-gericht.
H. Sachs 21, 251, 18 Keller-Götze;
grundel, sengel, erlicz, kressen.
283, 10.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1900), Bd. X,I (1905), Sp. 587, Z. 48.

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Zitationshilfe
„sengle“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sengle>.

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