Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sensenhieb, m.

sensenhieb, m.:
von seinen getreuen, die ihm beistand leisteten, wälzte sich schon einer — der schreiber — von einem sensenhieb getroffen, im schnee. M. v. Ebner-Eschenbach dorf- und schloszgeschichten 181; bildlich für den tod (vgl. sense II, 5, a):
geht er nur aus, hilf gott, was für ein bangen!
als drohte schon Hans Knöchlers sensenhieb.
Bürger 317ᵃ (Bellin 18);
mir tief gebeugten witwe blieb
kein andrer trost für diesen sensenhieb,
als vierzig tausend thaler jährlich,
die herr von Castelmont mir sicher hinterliesz.
109ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1900), Bd. X,I (1905), Sp. 610, Z. 26.

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Zitationshilfe
„sensenhieb“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sensenhieb>.

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