Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sepia, f.

sepia, f.,
der lat. name des tintenfisches; bezeichnet 1) das thier selbst, eine molluskenart, auch tintenfisch-schnecke, seekatze, kuttelfisch genannt), s. Nemnich (s. v. sepia). Oken 5, 533 ff. Karmarsch-Heeren³ 8, 226 f. 2) den schwarzen saft, den sie in einer blase bei sich tragen, und den daraus bereiteten braunen farbstoff (zur wassermalerei). 3) den kalkartigen rückenschild, den die gemeine tintenschnecke (sepia officinalis) trägt und oft abwirft, und der zum polieren wie als medicin verwendet wird, auch weiszes fischbein, meerschaum, os sepiae. Oken 5, 534. Campe erg.-wb., sepiaknochen Karmarsch-Heeren³ 8, 227. sepiolith, m. meerschaum, als mineral. 5, 779.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1900), Bd. X,I (1905), Sp. 616, Z. 23.

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Zitationshilfe
„sepia“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sepia>, abgerufen am 25.01.2022.

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