Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

serapin, n.

serapin, n.,
vgl.serapen(saft): pilulae sagapeno. serapin pilulae. von dem übelriechenden gummi serapino, machet man heutiges tages zweyerley pillulen. Tabernaemont. 213 D; dafür: von dem serapinkraut und gummi. das serapinkraut ist ein geschlecht des krauts ferulae. 212 C; serapinsafft, oder serapingummi. E; eusserlicher gebrauch des serapinsaffts oder gummi. wiewol der serapingummi einen schweren und abscheulichen geruch hat, füget er doch deszwegen niemand keinen schaden zu. 213 A.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1900), Bd. X,I (1905), Sp. 620, Z. 48.

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Zitationshilfe
„serapin“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/serapin>, abgerufen am 25.01.2022.

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