Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

serenität, f.

serenität, f.,
im 18. jahrh. titel eines fürsten in der kanzleisprache (jetzt nur durchlaucht): die serenitäten in Gotha sind ungefähr eben so für mich gesinnt. Wieland bei Merck briefs. 1, 106. vgl. das entsprechende, noch jetzt gebrauchte (wenn auch immer mit alterthümelndem und komischem anstrich) serenissimus, durchlauchtigster, s. Campe erg.-wb. Andresen volkset.s. 244, anm. 4: serenissimus schiken mich, milady zu fragen, ob diesen abend vauxhall seyn werde, oder teutsche komödie? Schiller kab. u. liebe 4, 9.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1900), Bd. X,I (1905), Sp. 623, Z. 41.

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Zitationshilfe
„serenität“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/serenit%C3%A4t>, abgerufen am 23.01.2022.

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