Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sesamkraut, n.

sesamkraut, n.,
wie sesam, s. oben. Nemnich. Kinderling 330: sisamos sesamsz kraut. hortus sanitatis (Augsb. 1485) cap. 388. sesamkrautöl, n. Jacobsson 7, 342ᵃ, gewöhnlicher sesamöl, n. oleum sesami orientalis Campe. Oken 2, 349. Karmarsch-Heeren³ 6, 408 f.: wäitzenmeel mit ein wenig saltz und sesamöl zu einem pflaster gesotten und auff ein tuch gestrichen, miltert den grossen schmertzen der vom stein verursachet wird. Tabernaemont. 602 C. ferner: sessam ... würd auch zu keynem andern ding gepraucht, dan alleyn das man eyn öl darausz preszt, und das etliche verleckerte weiber allerhand küchlin ausz dem sässenmäl machen (am rande: sessamöle. sessamküchle). Sebiz feldb. 497; den sessensamen soll man nit eh dan mitten im sommer .. säyen. ebenda.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1900), Bd. X,I (1905), Sp. 630, Z. 74.

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Zitationshilfe
„sesamkraut“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sesamkraut>, abgerufen am 20.01.2022.

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