Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sesselsprache, f.

sesselsprache, f.
kanzelrede, -beredsamkeit (?): ein mensch, der im vollen aufblühen seiner kräfte, so zu boden getreten (wird) ... nimmt oft eine sprache an, die roher ist als diejenige von menschen, die von anbeginn an im sessel saszen; aber sie ist gewürzt, von den thränen seiner leiden, und von den erfahrungen seines lebens, und wirkt darum auch stärker, als keine sesselsprache nie wirken kann. Pestalozzi Lienh. u. Gertr. 1, 262.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1900), Bd. X,I (1905), Sp. 635, Z. 1.

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Zitationshilfe
„sesselsprache“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sesselsprache>, abgerufen am 23.01.2022.

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