Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sette, f.

sette, f.
1)
milchnapf, s. satte th. 8, 1820, ferner Strodtmann 244ᵇ. brem. wb. 6, 301. Frommann 6, 483 (Lippe).
2)
mhd. sete, korb:
strœwîn seten unde nest,
die sîn lange vor gewest.
Germ. 23, 303
(könig v. Odenwald 7, 175), vgl. s. 312. hierher nach Germania 24, 145 auch: daʒ der meister der hamersmit selber zuͦ den heiligen swern sol, daʒ er und sein gewalt dhein coln nizzen und brennen sol von beden welden ... wer aber daʒ er daʒ uber fuͦr, so muͦst er ze beʒʒerunge gehen x pfund haller ie von der seten. Nürnb. polizeiordn. s. 170 Baader (der 'meiler' erklärt, danach auch Lexer handwb. 2, 893).
3)
luxemb. sét, f., pl. séten gosse, gassenrinne Gangler 416.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1900), Bd. X,I (1905), Sp. 642, Z. 5.

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Zitationshilfe
„sette“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sette>, abgerufen am 25.01.2022.

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