Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

setzhamen, m.

setzhamen, m.
kleines fischernetz, wie ein sack in einem halben reif oder gebogenen stänglein, das vor löcher oder öffnungen gesetzt wird, um die daraus hervorkommenden fische zu fangen. Frisch 2, 268ᵃ (hier allein in der form setzhame). Jacobsson 4, 151ᵃ, ein hamen der fischer, der an das ufer gesetzt wird, zum unterschiede von dem kratzhamen, schauber Adelung, ein hamen mit einer gabel, der vor sich hin geschoben wird. Jacobsson 7, 553ᵇ, ein viereckiges, tuchartiges netz an einer stange, die von einem fahrzeuge aus mit dem netz ins wasser gesenkt wird, besonders in der fluszfischerei gebraucht. Frischbier 2, 339ᵃ. vgl. setzgarn.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1900), Bd. X,I (1905), Sp. 690, Z. 20.

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Zitationshilfe
„setzhamen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/setzhamen>, abgerufen am 25.01.2022.

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