Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

setzschild, m.

setzschild, m.
schild, der auf den boden gesetzt einen fuszkämpfer deckte, die grosze pavese, im 14. jh. aufgekommen. Böheim waffenk. 178 ff., mhd. setzschilt Lexer hdwb. 2, 896, pelta, clypeus magnus in obsidione castrorum. quelle von 1412 bei Schm.² 2, 406: vier gemalt sezschild nam man in ausz den tören. d. städtechron. 15, 502, 30 (München, von 1403); und ist ze wiszen, dasz die wägen, die zu der wagenpurg gehörten, waren gar rain und wol beschlagen, mit starken eisinen ketten wol behenkt und auf iedem wagen 2 mann, 2 hantpüchsen und 2 setzschilt und mit langen prettern wol zugericht. 5, 253, 22 (Augsburg, von 1462). auch Schmid schwäb. wb. 493 bezeugt das wort aus dem 15. jh. vgl. setztartsche.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1900), Bd. X,I (1905), Sp. 694, Z. 21.

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Zitationshilfe
„setzschild“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/setzschild>, abgerufen am 25.10.2021.

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