Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

setzwein, m.

setzwein, m.,
bezeugt in der form setzewein: und sol der setzewein, so die schenken, wenn sie wein ausrufen lassen, dem regierenden bürgermeister bisher gegeben, gar abe sein und hinfür nicht mehr gereicht werden. Leipz. stadtordn. von 1544 H 4ᵇ. vielleicht zu fassen als: unentgeltlich gereichter wein (vgl. einem etwas setzen unter setzen II, A, 3, a, β, ββ) oder: wein der ursprünglich für die obrigkeitliche ansetzuug des verkaufspreises für wein entrichtet wird (vgl. II, A, 3, b, γ).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1900), Bd. X,I (1905), Sp. 696, Z. 19.

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Zitationshilfe
„setzwein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/setzwein>, abgerufen am 23.10.2021.

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