Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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sause, f.

sause, f.
ein an stricken aufgehängter korb, der als wiege dient. Schm. 2, 330; auch ein ähnlicher behälter, den fuhrleute unter dem frachtwagen anbringen Vilmar 339. westfäl. sûsa, wiege überhaupt Woeste 264ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1892), Bd. VIII (1893), Sp. 1928, Z. 54.

sause, n.

sause, n.
wiegenlied, eigentlich der substantivierte imperativ zu sausen, nach dem anfange eines bekannten wiegenliedes: sause ninne sause; vgl. sausen 10 und sauseninne. Vilmar 339. Spiess 205. sause, das, naenia, lallus, cantio nutricum Stieler 1698;
die botschafft Gabriel der jungfrau muste bringen,
die sohn ihn heiszen solt', und ihm das sause singen.
Fleming ged. 3.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1892), Bd. VIII (1893), Sp. 1928, Z. 58.

seusen, verb.

seusen, verb.,
s. oben sausen th. 8, sp. 1930.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1900), Bd. X,I (1905), Sp. 707, Z. 70.

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seufzung siegeswonne
Zitationshilfe
„seusen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/seusen>, abgerufen am 23.10.2021.

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