Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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siche, siedge, f.

siche, siedge, f.
ein leitungsgraben (Oldenburg). Jacobsson 7, 344ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1900), Bd. X,I (1905), Sp. 713, Z. 35.

sieche, f.

sieche, f.
aegritudo Wachter 1520, unregelmäszige und sehr seltne abstractbildung zu siech an stelle des gewöhnlichen seuche, s. das., sp. 696: wenns blos sieche wäre; und nicht zugleich hindernisz, das jedes mittel dagegen aufhebet! — im todesschweisze aber mit opium träumen: warum den kranken stören, ohne dasz man ihm hilft? Herder 5, 557 Suphan. s. auch siech 8, e. in nd. form:
ey dasz dich och die siecken schend.
Rinckhart christl. ritter s. 24 neudruck (1, 3, v. 313).
vgl. Jecht 104ᵃ. nach Kleemann 21ᵃ noch jetzt nordthür. sîchen, f.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 846, Z. 21.

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seufzung siegeswonne
Zitationshilfe
„siche“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/siche>, abgerufen am 17.10.2021.

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