Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sichelschein, m.

sichelschein, m.
des mondes:
mein auge wankt,
am mond erkrankt.
er möchte mir beispringen;
mir drohn des todes klingen.
musz sichelschein
den zirkel rund
zur todesfackel füllen,
ich bild mir's ein,
ich sterb zur stund.
wunderhorn 2, 442 Boxberger.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1900), Bd. X,I (1905), Sp. 717, Z. 10.

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seufzung siegeswonne
Zitationshilfe
„sichelschein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sichelschein>, abgerufen am 22.10.2021.

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