Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sichertrog, m.

sichertrog, m.
bergmännisch trog zum sichern der erze; vgl. unter sichern 6: alles .. wird verpocht und das zinn aus der ganzen masse herausgewaschen; aber man sucht sich doch auch im einzelnen von dem mehr oder weniger gehalt dieser und jener steinart durch den sichertrog zu unterrichten. Göthe 51, 117. diminutiv sichertröglein: dasselbige wasser ist schwarzfarb, und man sicht wol, dasz der enden vor zeiten viel gewaschen worden ist, wie mir dann ein sichertröglein und andere instrument gezeigt worden sind. Thurneiszer von wassern 128
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 735, Z. 72.

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seufzung siegeswonne
Zitationshilfe
„sichertrog“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sichertrog>, abgerufen am 25.10.2021.

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