Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sichtarm, m.

sichtarm, m.,
in mühlen zwei in die setzwelle des sichtzeuges im stumpfen winkel eingezapfte arme: die sichtwelle trägt gerade in der mitte des mehlkastens 2 horizontale sichtarme, beyde haben den beutel in ihrer mitte, und halten ihn jeder in einen ledernen öhr. die setzwelle bewegt also vermittelst des vorschlages und der radeschiene die sichtwelle, und wenn diese sich bewegt, so gehen zugleich die sichtarme hinauf und hinab und schütteln den beutel. Jacobsson 4, 154ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 739, Z. 80.

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seufzung siegeswonne
Zitationshilfe
„sichtarm“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sichtarm>, abgerufen am 27.10.2021.

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